Liebe Leserinnen und Leser, liebe Fachpersonen

Es ist Sommer – die Zeit des Aufbruchs.

Am Abend sitzt man nun länger draussen als geplant. Das Licht bleibt, die Gespräche auch. Die Stadt wird weich. Die Menschen tragen weniger Stoff und mehr Zuversicht, und selbst das, was festgefügt schien, gerät in Bewegung.

Gerade in unserer Arbeit, die so oft von Schwere und Endlichkeit geprägt ist, tut diese Leichtigkeit gut. Sie erinnert uns daran, wie wichtig es ist, auch selbst innezuhalten. Astrid Lindgren hat es so schön gesagt: «Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.»

Genau das wünschen wir Ihnen für diesen Sommer: Zeit zum Dasitzen. Zeit zum Schauen. Zeit zum Durchatmen.
Und wir sind neugierig: Wie sieht Ihr Sommer aus? palliative bern würde sich sehr über Fotos Ihrer Sommererlebnisse freuen. Senden Sie uns Ihre schönsten Momente an info@palliativebern.ch – als kleines Dankeschön wartet ein Gutschein der Gelateria die Berna auf Sie.

Wir freuen uns auf Ihre Bilder und wünschen Ihnen von Herzen einen schönen Sommer.

 

Ihre

Claudia Zürcher-Künzi,
Geschäftsleiterin palliative bern    

 

 

 


Und wenn der Sommer dann leiser wird und die Tage kürzer werden, geht es weiter:

 

Ausblick: Juli bis Dezember

Das neue Halbjahresprogramm ist da

Es erwartet Sie ein reiches Angebot rund um Palliative Care: Weiterbildungen, Fachtagungen, Netzwerktreffen und Begegnungsformate.
Im August öffnet das Hospiz Bern als erstes Erwachsenenhospiz im Kanton seine Türen. Im Herbst lädt die Woche «endlich.menschlich.» zum Leben mit dem Tod ein – mit der Filmreihe «Voller Leben» im Kino Rex, mit «Letzte Hilfe»-Kursen und der Tagung «Sprechen wir über das Ende».
Dazu kommen Trauercafés, Vorsorge-Workshops und viele Angebote, die Wissen vermitteln, entlasten und verbinden.

Blättern Sie durch – und lassen Sie sich inspirieren.
 

Zum Programm
 

 

In eigener Sache:

CAS Spiritual Care – noch sind Plätze frei

Wer Menschen in existenziellen Krisen begleitet, kennt die Fragen, die sich nicht allein medizinisch beantworten lassen. Genau hier setzt der CAS Spiritual Care der Universität Bern an: Der trifakultäre Studiengang vermittelt wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisnahe Kompetenzen im Umgang mit Spiritualität als Ressource – über sieben Module von den Grundlagen über biografische Übergänge bis hin zu Sterbe- und Trauerprozessen.

Ich selbst beginne diese Weiterbildung im November und freue mich sehr darauf. Der neue Durchgang startet am 20. November 2026, und es sind noch Plätze frei; auch einzelne Module lassen sich besuchen. Vielleicht ist das ja auch etwas für Sie?

Mehr Informationen unter unibe.ch (CAS Spiritual Care) oder bei der Studienleitung.

 

 

Schon vormerken:

Forum 2027 – «Angst vor dem Sterben? Angst vor dem Tod?»

Existenzielle Angst begegnet uns am Lebensende immer wieder – bei Patientinnen und Patienten, bei Angehörigen und nicht selten in uns selbst. Sie lässt sich nicht allein medizinisch beantworten. Genau dieser Erfahrung widmet sich unser Forum 2027.

Am Donnerstag, 4. März 2027, treffen sich im Hotel Bern Fachpersonen aus Medizin, Pflege und professioneller Begleitung, um existenzielle Angst aus medizinischer, psychologischer, gesellschaftlicher und philosophischer Sicht zu beleuchten. Mit dabei sind unter anderem Steffen Eychmüller, Monika Renz, Thomas Fuchs, Johanna Klug und Sivan Schipper – ein interdisziplinärer Raum zum Nachdenken über das, was trägt, wenn keine Aussicht auf Heilung mehr besteht.

Das Forum ist mit je 3 Credits (AIM und palliative.ch) anerkannt.
 

Anmeldung & Programm

 

 

palliative bern | Schänzlistrasse 43 | 3013 Bern
Telefon 078 212 30 28 | info@palliativebern.ch | PC 30-500772-4